Wie Einbruchmeldeanlagen Gefahren erkennen sollten

{ Posted on Jun 27 2010 by Redakteur }
Categories : Sicherheitstechnik

Die Statistiken belegen, dass in Deutschland alle zwei Minuten ein Wohnungseinbruch stattfindet. Ein Drittel aller Einbrüche ereignet sich auch tagsüber und nicht mehr nur im Dunkel der Nacht. Dabei können Eigenheimbesitzer einiges tun, um ihr Eigentum zu schützen. Beginnend bei den mechanischen Sicherungen, die an Türen und Fenstern angebracht werden bis hin zu hochwertigen modernen und technisierten Alarmanlagen ist alles möglich.

Moderne Alarmanlagen sind dabei so ausgestattet, dass Kameras oder Infrarotdetektoren, sowie Ultraschallmessgeräte automatisch Bewegungen im Garten oder anderen Bereichen des Grundstücks erkennen. Wer sich für eine Alarmanlage entscheidet, sollte jedoch darauf achten, dass stets auf mehrere dieser Erkennungsmechanismen zugegriffen wird, bevor es zur Auslösung eines Alarms kommt. Andernfalls sind häufige Fehlalarme eher die Regel, als die Ausnahme.

Hierbei kann bei hochwertigen Alarmanlagen eine individuelle Einstellung stattfinden, so dass kleine Tiere, wie Hunde und Katzen, die im Garten umherstreunen nicht erfasst werden. Auch leblose Gegenstände, wie herab fallendes Laub wird nicht als Gefahr erkannt. Sinnvoll sind Anlagen, bei denen die einzelnen, zu berücksichtigenden Parameter individuell eingestellt werden können. Denn gerade auf Grundstücken sind oft auch größere Hunde untergebracht, die dann vielleicht durchs Raster fallen würden.

Ebenfalls hat man die Wahl, ob die Alarmanlagen einen Alarm auslösen sollen, der den Dieb abschreckt oder der die Polizei bzw. einen Sicherheitsdienst alarmiert, der im Anschluss daran den Einbrecher auf frischer Tat ertappen kann. Letztere Variante kann jedoch nur dann funktionieren, wenn Polizei oder Sicherheitsdienst wirklich binnen weniger Minuten vor Ort sind. Dessen sollte man sich beim Kauf der Alarmanlagen bereits bewusst sein.

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