Sicherheitsdienst ist nicht unfehlbar

{ Posted on Jun 21 2010 by Redakteur }
Categories : Privatdetektiv

Ein Sicherheitsdienst ist an vielen Stellen gefragt und notwendig. Das geht schon los bei der Bewachung von Betriebsgeländen und den dazugehörigen Gebäuden außerhalb der Arbeitszeiten. Auch in Krankenhäusern und öffentlichen Gebäuden ist oft ein Sicherheitsdienst notwendig, der während der Nacht dafür sorgt, dass keine Gefahr durch Unbefugte entsteht. Der Sicherheitsdienst hilft, Einbrüche und Personenschäden zu verhindern. Oft werden für die Bewachung von Betriebsgebäuden Rentner herangezogen, die sich etwas zu ihrer Rente hinzuverdienen möchten. In diesem Fall verfügen die Sicherheitsleute nicht über eine angemessene Ausbildung und können maximal einen Knopf drücken oder einen Anruf tätigen, sollte es zu einer Gefahrensituation kommen. Selbst eingreifen können die wenigsten von ihnen.

Anders sieht es schon bei der Bewachung von öffentlich zugänglichen Events aus oder wenn es um die Sicherheit von Politikern und Prominenten geht. Der hier tätige Sicherheitsdienst muss ein gewisses Maß an Ausbildung besitzen und diese Ausbildung auch ständig dem neuesten Standard anpassen, sprich, sich weiterbilden.

Dennoch ist auch der beste Sicherheitsdienst nicht unfehlbar, wie immer wieder gezeigt wird. Da kann die Ausbildung noch so gut und die Ausrüstung noch so perfekt sein, zu Lücken im Sicherheitsdienst kommt es leider immer wieder. Ein Beispiel ist der im März verübte Überfall der Poker-Räuber während der Austragung eines Pokerturniers im Hyatt-Hotel am Potsdamer Platz. Dieser Übergriff ging durch alle Nachrichten und wurde sogar im Internet gezeigt, da das Turnier hier ausgestrahlt wurde, was die Räuber aber nicht wussten.

Obwohl die noch jungen Räuber sehr ungeschickt und beinahe naiv vorgegangen sind, gelang ihnen dennoch der Überfall, wenn auch im Endeffekt nicht sehr erfolgreich, weil ihnen schon bei der Flucht ein großer Teil der Beute wieder abgenommen wurde. Dieses Beispiel zeigt jedoch, dass die Überwachung durch einen Sicherheitsdienst zwar die Gefahren mindert, dass etwas passiert, dass aber dennoch nie eine hundertprozentige Sicherheit bestehen kann und jeder Einzelne Augen und Ohren offen halten sollte, wie es ein Passant getan hat, der vor dem Hyatt-Überfall die Autonummer der Täter notierte, weil ihm das Treiben verdächtig vorkam.

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